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Energieberatung als Grundlage für die energetische Sanierung

Energieberatung Von Maria 3. Januar 2023
Energieberatung als Grundlage für die energetische Sanierung

Ist Ihr Einfamilienhaus schon etwas älter, steht im Sommer oft nicht nur die Heizkostenabrechnung im Fokus, sondern auch die Hitze unterm Dach. Der Grund ist häufig die fehlende Dämmung. Im Rahmen einer Energieberatung lassen sich Schwachstellen aufdecken, bevor Sie in eine Klimaanlage investieren. Der Energieberater hält Tipps für die energetische Sanierung bereit und zeigt, wie sich Gebäude auch im Sommer kühl halten.

Inhaltsverzeichnis

Warum ist eine Energieberatung sinnvoll?

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet Beratung zu verschiedenen Themen an. Abhängig von Ihrem Bedarf können Sie sich zu diesen Punkten informieren:

  • Strom sparen im Haushalt
  • Wärmedämmung und sommerlicher Hitzeschutz
  • Richtig heizen und lüften
  • Heiztechnik
  • Erneuerbare Energien

Der Energieberater kann auch eine Bauwerksdiagnostik vornehmen und Schwachstellen an der Gebäudehülle aufdecken, an denen hohe Energieverluste auftreten. Er unterbreitet konkrete Vorschläge, wie Sie Verluste minimieren, und erarbeitet für die energetische Sanierung gemeinsam mit Ihnen ein Konzept für Ihr Wohngebäude.

Sommerlicher Hitzeschutz vor der Klimaanlage

Je weniger Wärme in ein Gebäude gelangt, desto kleiner darf das Klimagerät ausfallen. Wirksam sind eine gute Dämmung von Dach und Außenwänden, außenliegender Sonnenschutz an Südfenstern, Verglasungen mit niedrigem Wärmedurchgang und Lüften in den kühlen Nachtstunden. Wo das nicht reicht, hilft ein Gerät, dessen Leistung zum Raum passt. Wie sie sich bestimmen lässt, steht bei der Klimaanlage fürs Dachgeschoss und bei den Hinweisen zur Klimaanlage für 30 qm. Welche staatliche Unterstützung es für Klimageräte tatsächlich gibt, klärt die Seite zur Klimaanlage Förderung.

Instandsetzungsmaßnahmen planen aufgrund der Bauwerksdiagnostik

Um festzustellen, wo Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind, wird eine Bauwerksdiagnostik durchgeführt. Der Blower-Door-Test ist Teil davon und ermittelt die Luftdichtigkeit von Gebäuden. Er kann für ältere Gebäude ebenso wie für Neubauten genutzt werden, um Lecks in der Gebäudehülle aufzuspüren.

Dabei wird Luft mit einem Ventilator aus dem Gebäude gesaugt. Innerhalb des Gebäudes wird mit Luftgeschwindigkeitsmessern oder der Infrarot-Thermografie ermittelt, wie viel Außenluft eintritt. Die Messung liefert beispielsweise Informationen über Undichtigkeiten an den Fenstern, die im Zuge der Sanierung getauscht oder abgedichtet werden können.

Im Zuge der Diagnostik kann auch die Feuchtigkeit im Gebäude gemessen werden. Ist die Wärmedämmung unzureichend oder die Hülle undicht, dringt Feuchtigkeit leichter ein. Die Messung zeigt, wo eine Sanierung erforderlich ist.

Förderung für die Energieberatung

Energieberatung für Wohngebäude wird staatlich gefördert. Welche Programme aktuell gelten und wie hoch der Zuschuss ausfällt, erklärt das Bundeswirtschaftsministerium. Fördersätze und Bedingungen ändern sich, prüfen Sie sie deshalb vor dem Termin.

Möglichkeiten für die Energieberatung

Im Vorfeld haben Sie die Wahl, ob Sie ein Konzept zur Gesamtsanierung oder eine Sanierung Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen erhalten möchten. Der Energieberater berücksichtigt Ihre persönlichen Verhältnisse und Wünsche, erläutert, welche Förderung infrage kommt, und erklärt, wie Sie sie beantragen.

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