De’Longhi und der Pinguino
De’Longhi ist ein italienischer Hersteller aus Treviso, bekannt vor allem für Kaffeevollautomaten und Heizgeräte. Im Klimabereich steht die Marke seit den achtziger Jahren für den Pinguino, eines der ersten mobilen Klimageräte für den Privathaushalt überhaupt. Die Baureihe gibt es bis heute, sie ist über die Jahre leiser und sparsamer geworden.
Was den Pinguino ausmacht
Auffällig ist die Bauform: Der Pinguino ist schmaler und höher als die meisten Konkurrenten, was ihn in kleinen Räumen leichter unterbringen lässt. Einige Modelle arbeiten mit einem Doppelschlauch-System, das Zu- und Abluft trennt. Das verbessert die Effizienz gegenüber der üblichen Einschlauch-Bauweise deutlich, weil weniger Unterdruck im Raum entsteht und dadurch weniger warme Luft von außen nachgezogen wird.
Die Geräte sammeln Kondenswasser in vielen Fällen nicht in einem Tank, sondern verdampfen es über die Abluft. Das erspart das regelmäßige Entleeren, das bei günstigen Geräten im Hochsommer täglich anfällt.
Für wen sich der Pinguino lohnt
Die Marke richtet sich an Käufer, die ein Gerät für viele Jahre suchen und dafür mehr ausgeben. Ersatzteile und Filter sind lange verfügbar, der Kundendienst arbeitet flächendeckend. Wer nur ein paar Hitzetage im Jahr überbrücken will, findet günstigere Lösungen, verzichtet dann aber auf Verarbeitung und Laufruhe.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Achten Sie darauf, ob das Modell mit einem oder mit zwei Schläuchen arbeitet, der Unterschied im Stromverbrauch ist erheblich. Prüfen Sie außerdem die Geräuschangabe in Dezibel, sie liegt bei mobilen Geräten realistisch zwischen 50 und 65. Alles über 60 Dezibel stört im Schlafzimmer merklich. Die Energieeffizienzklasse hilft beim Vergleich innerhalb derselben Leistungsklasse, taugt aber nicht als alleiniges Kriterium, weil sie nichts über die tatsächliche Kühlleistung im Raum aussagt.
